Samstag, 16. November 2013

Airedaletreffen, das Zweite.

Spät, aber doch, kommt der Bericht von unserer Tour zum zweiten Airedale-Treffen in Herzberg:


Dienstag, 27. August 2013

Das zweite große Airedaletreffen in Herzberg stand bevor. Wieder in Herzeberg, wieder mit dem Wohnmobil. Damit sich die lange Reise auch wirklich rentierte, hing ich einfach wieder ein paar Tage dran.

Die Tour startete am Dienstag in Altach. Mit von der Partie war auch Alexander, der neue Freund von Lukas.

Den ersten Zwischenstopp machten wir in Ramsberg am Großen Brombachsee. Kaum am See angekommen, meinte Lukas, sich in einem stinkenden Fisch zu aalen. Das gefiel mit gar nicht. Das anschließende Bad im See mit viel Seife gefiel dafür Lukas nicht ...

Der hartnäckige Fischgeruch ließ sich nur mit mäßigem Erfolg auswaschen - er begleitete uns noch ein paar Tage.
Schön da sitzen und ein Foto machen. Und danach ein Angriff aufs Ohr, auf die Haare und überhaupt könnte man ja den ganzen Kopf vollsabbern ...
Nach der ersten Nacht in Brombach ging es am zweiten Tag weiter nach Suhl.

Wir besuchten Kerstin und Frank, mit Molly und Rover, dem Oldi.
Frank ging mit uns zum Bogenschießen. Gar nicht so leicht, die Zielscheibe zu treffen. Bei Herr der Ringe und Robin Hood sieht das immer so leicht aus. ;-)

Das Wohnmobil mussten wir nach zwei Stunden umparken, da uns ein alter, friedvoller Mann mit Anzeige drohte. Wir standen vor seiner offensichtlich seit Jahren nicht mehr verwendeten Garage, der Zaun davor machte es zumindest unmöglich, in die Garage zu kommen. Die Polzei sei schon auf dem Weg, meinte er. Um ihn vor einem Herzinfarkt  zu bewahren, parkten wir um.

Nach einem guten Abendessen bei Kerstin fuhren wir zu Christoph und Burghild. Die beiden Airedales Merlin und Lucas kannten Lukas schon vom Besuch im letzten Jahr.
Am Donnerstag fuhren wir zum Hundesportplatz, der unmittelbar neben einem wunderbaren (kalten) Bach liegt. Im Gegensatz zu Lukas sah man mir an, dass das Wasser saukalt ist. Nein, davon gibt es kein Foto. ;-)

Auf dem oberen Bild unten sieht man Merlin in Aktion. Lukas fand vor allem an den Rohren gefallen, er rannte mehrmals ohne Aufforderung durch und schien eine Riesenfreude zu haben.

Später am Nachmittag wanderten wir noch auf einen Aussichtspunkt, vom dem aus man wunderbar auf die Stadt Suhl sieht. Ein Dank an Christoph und Burghild und auch an Kerstin und Frank für die nette Gastfreundschaft!



Freitag, 30. August 2013

Am späteren Nachmittag kamen wir nach zwei Nächten in Suhl in Herzberg an. Schön langsam trudelten immer mehr Forumsmitglieder des "grünen Forums" ein.

Bis Montag drehte sich alles um unsere Airedales - und um das vorzügliche Essen im Gasthof Schulze. Die Hunde fühlten sich bei den Spaziergängen sichtlich wohl - abgesehen von den gelegentlichen Machtkämpfen ...

Insgesamt spazierten wir sechs Mal um den See in Herzberg. Lukas kennt den Weg nun auswendig.

Ein Dank an Gaby, die das tolle Bild mit Lukas, Alexander und mir gemacht hat. Und ein Dank auch an Andrea, die es möglich gemacht hat, dass wir unsere Airedale-T-Shirts trotz der sehr knappen Bestellung  rechtzeitig erhalten haben!

Am Montag, nach einer letzten Runde um den See in Herzberg, ging die Fahrt weiter nach Marktbreit. Marktbreit wird wohl ein Stammplatz werden, wenn ich auf der A7 unterwegs bin. Beim Stellplatz direkt am Main dürfen maximal drei Wohnmobile parken. Wir waren das Dritte und wir hatten wohl den schönsten Platz dort.

Unsere Nachbarin, die Maus freute sich auch, dass wir da waren:






Nach einer ruhigen Nacht in Marktbreit machten wir einen Abstecher zu unserer letzten Station:
Kempten. Weils im Sommer so schön war, besuchten wir das schöne Städtchen im Allgau noch einmal.

Am Mittwoch, 4. September, kurz nach Mittag, waren wir wieder zu Hause. Nun heißt es ein Jahr warten bis zum 3. Airedaletreffen in Herzberg!



Mittwoch, 7. August 2013

Freie Tage muss man nützen.

Die spontane Idee, nach Kempten zu fahren kam mit bereits am Freitag, dem 26. Juli. Die extreme Hitze hat mich dann aber doch davon abgehalten. Ich flüchtete am Wochenende lieber ins Gebirge an einen kühlen Bergbach, wo dieses Video mit Lukas entstanden ist: Das Video auf Youtube oder auf www.Steffish.com.  

Als es dann am Montag zumindest etwas kühler (= nur noch heiß, nicht mehr extrem heiß) wurde, fuhr ich am Dienstag Nachmittag (30. Juli) dann los. Die ausgewählte Strecke führte mich auf der Bundesstraße über Bregenz, Langen nach Kempten im Allgäu.


Dort angekommen, wollte ich eigentlich auf dem recht günstigen Stellplatz für Wohnmobile beim Stadion parken. Ein ganzer Tag kostet fünf Euro, man darf maximal drei Tage dort bleiben. Der Stellplatz ist aber ohne Schatten - die Parkplätze davor, direkt an der Iller hingegen sind unter großen Bäumen und ohne Parkgebühr. So war klar, wo ich parkte ... 

Es ging gleich in die Stadt, das schöne Zentrum ist keine fünf Minuten vom Stadion entfernt.

Kempten ist sehr zu empfehlen. Viele Geschäfte, in denen man sein Geld ausgeben kann, viele Möglichkeiten, einen Kaffee oder ein kühles Bier zu trinken und die Leute zu beobachten, die mich mit dem seltenen Hund Lukas beobachten.


Kempten war so schön, dass ich gleich zwei Nächte dort blieb. An der Iller gab es auch ein paar schöne Stellen, an denen sich Lukas gut abkühlen konnte.

Nach einem guten rustikalen Abendessen in der Brauereigaststätte "Zum Stift" und am Abend danach in der Pizzeria "Subito" wollte ich am dritten Abend eigentlich nochmals in Kempten essen. ABER - es wurde wieder schwüler und heißer.

So trieb es mich am Donnerstag Abend weiter. Mein Ziel war Langenargen am Bodensee. Ich stellte mein Wohnmobil auf dem Parkplatz in Langenargen direkt an der Argen ab und ging dem Fluss entlang direkt an den (übrigens hundefreundlichen) Campingplatz Gohren.

Gleich beim zweiten Wohnwagen blickte uns ein neugieriger Airedale Terrier entgegen. Nach einem längeren Gespräch mit den Besitzern gings dann endlich an den lauwarmen See. Ein schöner Sonnenuntergang begleitete Lukas bei seiner Arbeit (Stöckchen aus dem Wasser retten).

Die Sicht war super. Die Schweizer und Vorarlberger Berge wirkten wie hingemalt - kein Dunst oder Smog trübte die Sicht.

Später am Abend saßen wir dann in Langenargen und sahen von der Ferne, wie die Schweizer ihre Millionen mit ihrem Erster-August-Feuerwerk hinauspulvern.


Am Freitag spazierten wir nach Kressbronn. Lange saß ich mit Lukas direkt am See auf einer Bank. Denn nur dort war die Hitze erträglich.

So richtig mutig war ich dann, als wir in die Stadtmitte gingen: Erstens war es gefühlte 45 Grad heiß, zweitens machte ich beim Bahnübergang ein Foto von den Geleisen. Als ich das 2012 an der selben Stelle mit meiner Nikon D80 getan habe, war danach der Fotoapparat kaputt. Es war das letzte Foto.

Diesmal hatte ich Glück und ich konnte beim Rückweg noch weitere Fotos machen, wie z.B. dieses hier. Lukas und Emma, ein Goldi retten gemeinsam Stöckchen. Brav!

Nachts, als es wieder ein bisschen kühler wurde gingen wir nochmals nach Langenargen. Eis essen und Wein trinken.

Und ein paar Nachtfotos machen:





Nun war schon Samstag. Baden an der Argenmündung, gleich neben der Ausfahrt des Yachthafens. Hunderte Segler und "potente" Motorbootprolis tummelten sich auf dem schwäbischen Meer. Lukas wars egal, der lag zufrieden im Schatten, wenn er nicht gerade wieder einmal Stöckchen rettete. 

Nach dem Badenachmittag wollte ich am Abend nochmals nach Kressbronn. Ein kleines Weinfest war dort im Gange. Doch zuerst musste ich zurück zum Wohnmobil. Nach den ca. 20 Minuten Gehzeit änderte sich das Wetter jedoch schnell.

Erste Blitze, Regenschauer. Das Weinfest musste nun ohne mich auskommen. Ich packte alles zusammen und fuhr auf indirektem Weg nach Hause nach Altach. Ohne Autobahnvignette braucht man gute 25 Minuten länger für diese Strecke. Aber was solls ... blos koan Stress!  ;)


Sonntag, 28. Juli 2013

Ab in den "Would"

Zwei Tage Bregenzerwald. Seit April 2012 wohnt mein Bruder in Alberschwende, dem Tor zum Bregenzerwald. Nun war es endlich mal an der Zeit, dort einen Besuch abzustatten.

Montag, 22. Juli 2013
Da die Wohnung vor dem Haus einen ebenen Parkplatz hat, war es auch kein Problem, direkt dort mit dem Wohnmobil zu parken. Wir fuhren ca. um 18:00 Uhr in Altach los. Bei der Hinfahrt ging es über die "Achrainstraße", die sich zwei Mal mit dem darunter liegenden Achraintunnel kreuzt ... das wusste ich auch nicht, bis ich die Tour auf dem Luftbild eingezeichnet habe.

In Alberschwende angekommen ging es kurze Zeit später mit meinem Bruder Paul los auf den Brüggelekopf. Nach dem schwülheißen Aufstieg erwartete uns dort ein beeindruckender Sonnenuntergang Auch Lukas schien die Aussicht auf Alberschwende, das Rheintal und den Bodensee zu genießen.

Nachdem die Sonne im Dunst Deutschlands verschwand, gingen wir auf einen Einkehrschwung in den Alpengasthof direkt hinterm Brüggelekopf.

Dort wurden wir von der Webcam dabei beobachtet, wie wir unser Bier tranken.

Gestärkt ging es mit einer großen Taschenlampe am Himmel - dank der Vollmondnacht - wieder zurück nach Alberschwende. 

Lukas konnte fast die gesamte Strecke ohne Leine laufen. Für ihn waren nur die fünf neugierigen Kühe eine Herausforderung ...


 
Dienstag, 23. Juli 2013
Ein weiterer heißer Tag erwartete uns. Wenigstens die Nacht war halbwegs erträglich, Lukas und ich schliefen bis die Sonne ihre volle Kraft auf das Wohnmobil knallte.

Heute war der nächste Berg an der Reihe: Von Bezau aus ging es auf die "Niedere", dem beliebtesten Paragleitergebiet in Vorarlberg. An Tagen mit idealen Paragleiterbedingungen wimmelt es dort von den Schirmfliegern.
Trotz der Hitze ließen wir die Bergbahn links liegen und gingen zu Fuß in Richtung Bergstation. Auf dem Weg gab es saftige, sonnengereifte Walderdbeeren als Stärkung.

Die zahlreichen Alpenblumen und Kräuter sorgten für manche Pause.
Vom gelben Enzian über Türkenbund und wildem Thymian gab es da einiges zu bestaunen.


Lukas von unten. Lukas konnte es nach dem Mittagessen bei der Bergstation wohl nicht erwarten, mit der Bahn wieder zurück zu fahren?

Zum Glück wurden wir nicht gezwungen, ihm einen Maulkorb zu verpassen, obwohl dies üblicherweise auch dort Pflicht ist ...
mit Maulkorb hätten wohl mehr der über 30 Fahrgäste mehr Angst vor ihm als ohne ...

Auf dem Weg zurück nach Alberschwende machten wir an der Bregenzerache zwischen Bezau und Schwarzenberg eine Abkühlpause. Lukas und ich genossen die Abkühlung beim Sprung ins Wasser.

Ein weiterer Abend in Alberschwende und eine weitere Nacht im Wohnmobil (natürlich mit Ausschlafen) folgten. Am Mittwoch Mittag ging es wieder zurück ins Tal (und zurück in die Hitze, die die nächsten Tage noch stärker werden sollte).