Mittwoch, 7. August 2013

Freie Tage muss man nützen.

Die spontane Idee, nach Kempten zu fahren kam mit bereits am Freitag, dem 26. Juli. Die extreme Hitze hat mich dann aber doch davon abgehalten. Ich flüchtete am Wochenende lieber ins Gebirge an einen kühlen Bergbach, wo dieses Video mit Lukas entstanden ist: Das Video auf Youtube oder auf www.Steffish.com.  

Als es dann am Montag zumindest etwas kühler (= nur noch heiß, nicht mehr extrem heiß) wurde, fuhr ich am Dienstag Nachmittag (30. Juli) dann los. Die ausgewählte Strecke führte mich auf der Bundesstraße über Bregenz, Langen nach Kempten im Allgäu.


Dort angekommen, wollte ich eigentlich auf dem recht günstigen Stellplatz für Wohnmobile beim Stadion parken. Ein ganzer Tag kostet fünf Euro, man darf maximal drei Tage dort bleiben. Der Stellplatz ist aber ohne Schatten - die Parkplätze davor, direkt an der Iller hingegen sind unter großen Bäumen und ohne Parkgebühr. So war klar, wo ich parkte ... 

Es ging gleich in die Stadt, das schöne Zentrum ist keine fünf Minuten vom Stadion entfernt.

Kempten ist sehr zu empfehlen. Viele Geschäfte, in denen man sein Geld ausgeben kann, viele Möglichkeiten, einen Kaffee oder ein kühles Bier zu trinken und die Leute zu beobachten, die mich mit dem seltenen Hund Lukas beobachten.


Kempten war so schön, dass ich gleich zwei Nächte dort blieb. An der Iller gab es auch ein paar schöne Stellen, an denen sich Lukas gut abkühlen konnte.

Nach einem guten rustikalen Abendessen in der Brauereigaststätte "Zum Stift" und am Abend danach in der Pizzeria "Subito" wollte ich am dritten Abend eigentlich nochmals in Kempten essen. ABER - es wurde wieder schwüler und heißer.

So trieb es mich am Donnerstag Abend weiter. Mein Ziel war Langenargen am Bodensee. Ich stellte mein Wohnmobil auf dem Parkplatz in Langenargen direkt an der Argen ab und ging dem Fluss entlang direkt an den (übrigens hundefreundlichen) Campingplatz Gohren.

Gleich beim zweiten Wohnwagen blickte uns ein neugieriger Airedale Terrier entgegen. Nach einem längeren Gespräch mit den Besitzern gings dann endlich an den lauwarmen See. Ein schöner Sonnenuntergang begleitete Lukas bei seiner Arbeit (Stöckchen aus dem Wasser retten).

Die Sicht war super. Die Schweizer und Vorarlberger Berge wirkten wie hingemalt - kein Dunst oder Smog trübte die Sicht.

Später am Abend saßen wir dann in Langenargen und sahen von der Ferne, wie die Schweizer ihre Millionen mit ihrem Erster-August-Feuerwerk hinauspulvern.


Am Freitag spazierten wir nach Kressbronn. Lange saß ich mit Lukas direkt am See auf einer Bank. Denn nur dort war die Hitze erträglich.

So richtig mutig war ich dann, als wir in die Stadtmitte gingen: Erstens war es gefühlte 45 Grad heiß, zweitens machte ich beim Bahnübergang ein Foto von den Geleisen. Als ich das 2012 an der selben Stelle mit meiner Nikon D80 getan habe, war danach der Fotoapparat kaputt. Es war das letzte Foto.

Diesmal hatte ich Glück und ich konnte beim Rückweg noch weitere Fotos machen, wie z.B. dieses hier. Lukas und Emma, ein Goldi retten gemeinsam Stöckchen. Brav!

Nachts, als es wieder ein bisschen kühler wurde gingen wir nochmals nach Langenargen. Eis essen und Wein trinken.

Und ein paar Nachtfotos machen:





Nun war schon Samstag. Baden an der Argenmündung, gleich neben der Ausfahrt des Yachthafens. Hunderte Segler und "potente" Motorbootprolis tummelten sich auf dem schwäbischen Meer. Lukas wars egal, der lag zufrieden im Schatten, wenn er nicht gerade wieder einmal Stöckchen rettete. 

Nach dem Badenachmittag wollte ich am Abend nochmals nach Kressbronn. Ein kleines Weinfest war dort im Gange. Doch zuerst musste ich zurück zum Wohnmobil. Nach den ca. 20 Minuten Gehzeit änderte sich das Wetter jedoch schnell.

Erste Blitze, Regenschauer. Das Weinfest musste nun ohne mich auskommen. Ich packte alles zusammen und fuhr auf indirektem Weg nach Hause nach Altach. Ohne Autobahnvignette braucht man gute 25 Minuten länger für diese Strecke. Aber was solls ... blos koan Stress!  ;)


Sonntag, 28. Juli 2013

Ab in den "Would"

Zwei Tage Bregenzerwald. Seit April 2012 wohnt mein Bruder in Alberschwende, dem Tor zum Bregenzerwald. Nun war es endlich mal an der Zeit, dort einen Besuch abzustatten.

Montag, 22. Juli 2013
Da die Wohnung vor dem Haus einen ebenen Parkplatz hat, war es auch kein Problem, direkt dort mit dem Wohnmobil zu parken. Wir fuhren ca. um 18:00 Uhr in Altach los. Bei der Hinfahrt ging es über die "Achrainstraße", die sich zwei Mal mit dem darunter liegenden Achraintunnel kreuzt ... das wusste ich auch nicht, bis ich die Tour auf dem Luftbild eingezeichnet habe.

In Alberschwende angekommen ging es kurze Zeit später mit meinem Bruder Paul los auf den Brüggelekopf. Nach dem schwülheißen Aufstieg erwartete uns dort ein beeindruckender Sonnenuntergang Auch Lukas schien die Aussicht auf Alberschwende, das Rheintal und den Bodensee zu genießen.

Nachdem die Sonne im Dunst Deutschlands verschwand, gingen wir auf einen Einkehrschwung in den Alpengasthof direkt hinterm Brüggelekopf.

Dort wurden wir von der Webcam dabei beobachtet, wie wir unser Bier tranken.

Gestärkt ging es mit einer großen Taschenlampe am Himmel - dank der Vollmondnacht - wieder zurück nach Alberschwende. 

Lukas konnte fast die gesamte Strecke ohne Leine laufen. Für ihn waren nur die fünf neugierigen Kühe eine Herausforderung ...


 
Dienstag, 23. Juli 2013
Ein weiterer heißer Tag erwartete uns. Wenigstens die Nacht war halbwegs erträglich, Lukas und ich schliefen bis die Sonne ihre volle Kraft auf das Wohnmobil knallte.

Heute war der nächste Berg an der Reihe: Von Bezau aus ging es auf die "Niedere", dem beliebtesten Paragleitergebiet in Vorarlberg. An Tagen mit idealen Paragleiterbedingungen wimmelt es dort von den Schirmfliegern.
Trotz der Hitze ließen wir die Bergbahn links liegen und gingen zu Fuß in Richtung Bergstation. Auf dem Weg gab es saftige, sonnengereifte Walderdbeeren als Stärkung.

Die zahlreichen Alpenblumen und Kräuter sorgten für manche Pause.
Vom gelben Enzian über Türkenbund und wildem Thymian gab es da einiges zu bestaunen.


Lukas von unten. Lukas konnte es nach dem Mittagessen bei der Bergstation wohl nicht erwarten, mit der Bahn wieder zurück zu fahren?

Zum Glück wurden wir nicht gezwungen, ihm einen Maulkorb zu verpassen, obwohl dies üblicherweise auch dort Pflicht ist ...
mit Maulkorb hätten wohl mehr der über 30 Fahrgäste mehr Angst vor ihm als ohne ...

Auf dem Weg zurück nach Alberschwende machten wir an der Bregenzerache zwischen Bezau und Schwarzenberg eine Abkühlpause. Lukas und ich genossen die Abkühlung beim Sprung ins Wasser.

Ein weiterer Abend in Alberschwende und eine weitere Nacht im Wohnmobil (natürlich mit Ausschlafen) folgten. Am Mittwoch Mittag ging es wieder zurück ins Tal (und zurück in die Hitze, die die nächsten Tage noch stärker werden sollte).

Donnerstag, 25. Juli 2013

Deutschlandtour - Bericht

So, endlich habe ich Zeit gefunden, von meiner Tour quer durch Deutschland im Juni zu berichten. Eine Tour mit 2.365 km Gesamtstrecke, 28 Stunden und 18 Minuten Gesamtfahrzeit.



Montag, 17. Juni 2013
Start war so gegen 10:30 Uhr in Altach. Nach einem ersten Zwischenstopp bei Käse Moosbrugger in Mäder (Bergkäse auftanken) ging es über Kriessern in der Schweiz nach Konstanz und von dort aus direkt weiter nach Beltheim im Hunsrück. Laut Eddi, die wir dort besuchten, ist das der Arsch der Welt. Eddi war wohl noch nie in Sibratsgfäll. *grins*


Dort angekommen, ging es nach einer kurzen Stärkung gleich (in Affenhitze) zu Eddis Pferdchen und an Beltheims topmodernen Badetümpel. Dieser Wird bevorzugt von Kaulquappen bevölkert. An diesem Tag auch von Lukas und mir.

Lukas fühlte sich mit den drei Airedales sauwohl. Anettes Carlos (12 Jahre alt) musste zwar leider mal kurz unter dem jungen Lukas leiden, aber Eddis Zirbel und "L" Else zeigten Lukas, wo der Hammer hängt.

Am Abend zeigte Eddi ihre kulturellen Highlights ihrer Region. Wir stiegen hoch zu einer Burg, deren Namen ich nicht mehr weiß. Eddi wusste ihn (glaube ich) auch nicht, aber das ist ja auch egal. Schön wars und beim abendlichen Bier in einem Gastgarten durften die Hunde sogar frei im Garten und Gastraum rum laufen. Die Bedienung war zu den Hunden fast freundlicher wie zu uns. ;-)

Dienstag, 18. Juni 2013
Weils so schön und heiß war und weil und sie Kaulquappen schon vermissten, gingen wir am Vormittag noch einmal zum Teich und kühlten uns ab. 

Dann war noch etwas Zeit für ein paar Fotos mit Schiefkopflage und es ging auch schon weiter zum nächsten Airedale.

Eddi hats schon schön dort im Hunsrück! 


Die Fahrt nach Geldern nahe der niederländischen Grenze wäre ohne Klimaanlage unerträglich gewesen.

Am Abend kamen wir dort an und wurden von Edgar mit seiner WG und vor allem von Boerne herzlich begrüßt. Der kleine Boerne freute sich sichtlich, dass Lukas zu Besuch war. Lukas war mit der Zeit genervt, blieb aber trotzdem recht geduldig und zeigte sich von seiner besten Seite.


Nach einer kleinen Tour nach Sevelen und einem vorzüglichen Abendessen, gezaubert von Elke folgte die zweite schwüle Nacht im Wohnmobil. 

Mittwoch, 19. Juni
Am Vormittag mussten wir Geldern auch schon wieder verlassen. Boerne himmelte Lukas nochmals an und weiter ging es in den Norden der Repubik.

Am Abend kamen wir in Glückstadt an. Conny und Peter erwarteten uns schon. Xanny, der fünfte Airedale auf unserer Tour startete gemeinsam mit Lukas sofort das Markierspiel: Dabei geht es darum, so schnell wie möglich so viele Stellen im Garten zu markieren und dabei immer der letzte zu sein, der dies an einer Stelle tut. Das Spiel hatte Lukas erfunden, wir fanden das zwar blöd, aber was will man machen, wenn sich ein Airedale etwas in den Kopf gesetzt hat?

Ein Gewitter sorgte dafür, dass die Nacht kühler war. Der nächtliche Spaziergang nach dem Regen am Rande Glückstadts schien Lukas so besser zu gefallen.

Donnerstag, 20. Juni 2013
Conny fuhr mit uns noch weiter in den Norden: Ans Meer, nach Friedrichskoog. Wir spazierten den langen Damm hinaus, um noch etwas vom Meer, dass scheinbar vor uns geflüchet war, zu sehen. Die beiden Jungs fühlten sich sichtlich wohl, auch wenn zwischen ihnen immer mal wieder eine angespannte, unsichere Stimmung herrschte.




Im Deich-Restaurant "Zur Spitze" aßen wir zu Mittag. Wer sich mal dorthin verirrt: Das Essen ist zu empfehlen. Lukas verkroch sich währenddessen im Garten des Gastgartens, um der schwülen Hitze zu entfliehen.

Freitag, 21. Juni 2013
Der Ausflug zum Kanal sollte sich als kostspielig für mich herausstellen. Als es plötzlich wie aus Kübeln schüttete, verlor ich meinen "5er Block" mit 48 druckfrischen 5-Euro-Banknoten. Dumm gelaufen. Wer nun Mitleid mit mir hat, kann gerne auf mein Konto spenden. Aber keine Angst, ich muss deswegen jetzt nicht mein Wohnmobil verkaufen.

Am Abend schmiss Peter den Grill an. Vorzüglich, das frische Putenfleisch direkt vom Putenhof! Lukas hingegen war vom Putenherz nicht gerade begeistert. Das erste schluckte er zwar gierig am Stück runter, das zweite Herz ließ er jedoch unangetastet.


Samstag, 22. Juni 2013
Ein Spaziergang quer durch Glückstadt zeigte, wie wunderschön dieses Städtchen ist. Für Wohnmobilfahrer, die Conny und Peter nicht kennen, gibt es sogar einen Wohnmobilstellplatz direkt am Hafen zur Elbe hin.

Und kaum zu glauben: In Glückstadt gibt es die "Namenlosestraße". Wie besoffen war der Gemeinderat, als er diesen Straßennamen genehmigte?


Heute war ich mit Kochen dran: Es gab echte Vorarlberger Käsknöpfle, natürlich mit Röstzwiebeln, so wie es sich gehört! Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber die vier Mitesser (Conny, Peter, Sohn Felix und dessen Schulfreundin) sagten, dass es ihnen schmeckt.

Dieses idyllische Häuschen hätte ich übrigens kaufen wollen, wenn ich nicht die 240 Euro verloren hätte. Nun ist dieser Traum in weiter Ferne. Aber was solls, gibt eh nur Arbeit. ;-)

Sonntag, 23. Juni 2013
Als ich beim Kreisverkehr in Glückstadt in Richtung Autobahn fahren wollte, entschied ich mich spontan um und fuhr einen kleinen Umweg: Von Conny wusste ich ungefähr, wo Ingrid, ehemlaliges Mitglied im Airedale-Forum wohnt. Mal sehen, ob sie zu Hause ist und ob sie schon bei den Zeugen Jehovas ist. Denn so gab ich mich zu erkennen, als mir Ingrid fragend die Türe öffnete.

Von den beiden Airedalesdamen Wily und Una bekam Lukas nur Una zu Gesicht. Gemeinsam mit ihr spazierten wir noch einmal den Deich entlang, bis es wieder anfing zu regnen. Nach diesem Kurzbesuch bei Ingrid ging es weiter auf der Reise. Das nächste Ziel war Kleinmachnow südwestlich von Berlin.

Auf dem Weg dorthin blieben wir auf einem Autobahnparkplatz in der ehemaligen DDR stehen und ich verdrückte zwei vorzügliche original Glückstädter Matjes. Es waren übrigens meine ersten Matjes. Bis vor kurzem waren Matjes und Katjes für mich das selbe. Tja, man kann nicht alles kennen. ;-)
Um ca. 18:30 Uhr kamen wir in Kleinmachnow an. Die Stadt wirkte auf mich wie mitten in einen Wald gebaut. Hohe, alte Bäume, wo man nur hinsieht. Und wo keine Bäume stehen, gibt es alte, stattliche Häuser. 

Mein Quartier für die nächsten drei Nächte bezog ich auf dem Hof des Gasthauses "Havel" direkt beim Freibad.

Nach einer ersten Runde mit Renate und Airedale Jule und mit Birgit und sdfds mit Frieda (Lukas' Schwester) und Zola ließen wir den Tag im Gasthaus bei einem kühlen Bierchen ausklingen.


Montag, 24. Juni 2013
Nach dem Frühstück bei Renate fuhren wir zum Schlachtensee, dem Paradies für Hunde. Ich habe noch nie so viele freilaufende und vor allem chillige Hunde + Halter auf einem Haufen gesehen.

Wir haben an diesem Tag bestimmt 100 Hunde vom Maßstab-Hund (= umgebaute Katzen) bis zur Deutschen Dogge getroffen. Es gab keine Streitereien, keine nervigen Kläffereien, keine motzenden Hundebesitzer und keine "Nehmen-Sie-den-an-die-Leine-ich-habe-Angst" Menschen.

Gemeinsam mit Michael und Oliver und ihren Hunden Jonathan und Levi waren wir dort mit sechs Airedales unterwegs und sorgten gleich zu Anfang für Aufmerksamkeit (siehe Bild oben): Die Dogge flüchtete beim Anblick unserer Terrier sofort auf einen Holzstoß und brachte sich dort in Sicherheit. Schon lustig, wenn so ein Riese Respekt vor unseren Airedales hat. ;-)



Nachdem anscheinend der Vollkoffer und Aufhetzer Bushido in der "Alten Fischerhütte" am Schlachtensee geheiratet hat, haben die Spatzen vor normalen Menschen keine Angst mehr. Sie sind wohl froh, dass der Typ, den ich jetzt nicht Idiot nenne, nicht mehr dort ist.

Die Tour rund um die Krumme Lanke und an den Schlachtensee war wirklich was Besonderes und schreit eindeutig nach einer Wiederholung!

Dienstag, 25. Juni 2013
Es war so richtig kalt und regnerisch die ganze Nacht. Nach 28 - 31 Grad im Wohnmobil beim Start der Deutschlandtour zeigte das Thermometer in dieser Nacht weniger als sieben Grad an. Genau richtig für einen guten Schlaf! Das Wetter blieb leider den ganzen Tag über so. Aus einem gemütlichen Spaziergang in Berlin wurde nichts.

Wir besuchten das Kaufhaus des Westens und fuhren mit zwei Autos mit Telefon-Erklärungen quer durch die Stadt.

Oliver und Michael zeigten uns einige Highlights Berlins vom Auto aus: Die Hackeschen Höfe, Checkpoint Charlie mit dem längsten erhaltenen Mauerstück, den Victoriapark und vieles mehr.

Bei der Autofahrt habe ich gelernt, dass die Berliner nicht autofahren können. Schickt die doch bitte alle nochmal in die Fahrschule!


Mittwoch, 26. Juni 2013
Wechselhaftes Wetter warf unseren Plan, Potsdam zu besichtigen über den Haufen. So trafen sich die sieben Airedales nochmals im Hundeauslaufgebiet, wo wir wieder sehr viele Hunde trafen. Lukas fühlte sich wieder sauwohl. Vermutlich träumt er heute noch von den vielen Begegnungen wie am Fließband. ;-)


Blick in den Grunewald, an dessen Rand die Krumme Lanke und der Schluchtensee liegen. Ein Stückchen weiter liegt übrigens auch der bekannte Wannsee, bei dem man bekanntlich die Badehose einpacken  und das kleine Schwesterchen mitnehmen muss.

Nach einem ausgedehnten Spaziergang verabschiedeten wir uns von Michael und Oliver und ich fuhr mit Lukas direkt nach Jena zu Horst und Strolch.

Horst hat sich wohl gleich in der Nähe seines Hauses auf einer Fernwärmeleitung verewigt. Wer aber ist Laura?!

Bei Horst und seiner Mutter Betty waren wir herzlich willkommen. Nur Lukas und Strolch verstanden sich nicht so richtig. Lukas war nach kurzer Zeit richtig genervt von Strolch. Er musste so während des gemütlichen Grillabends mit Horst und seinen Freunden im Wohnmobil bleiben.


Nach der einzigen Nacht, die wir nicht im Wohnmobil verbrachten (ich zog das Gästezimmer dem Parkplatz direkt vor Horsts Geschäft vor, man will ja ausschlafen können ;-) ), machten wir uns auf die Heimreise.

In Kirchensittenbach (auch am Arsch der Welt) machten wir nochmals eine längere Spaziergangspause und dann ging es teilweise bei Regen nach Hause. In Kirchensittenbach direkt bei der Schule ist übrigens ein ebener Parkplatz, auf dem man bestimmt auch mal eine Nacht mit Wohnmobil übernachten könnte ... denke ich.

Weiter gings Richtung Memmingen an die Vorarlberger Grenze. In Hörbranz über der Grenze löste ich das letzte Mal die Korridorvignette für das Autobahnstück bis Hohenems. Die Korridorvignette ist nun Geschichte, so wie auch unsere Reise quer durch Deutschland.

Ein Danke an alle, die uns so herzlich aufgenommen haben! Schön wars.

Ein paar weitere Fotos mit Lukas von der Tour gibt es auch auf seinem Blog:
Klick dich hier rein.