Geplant war eigentlich ein Ausflug zur Halloweenparty im Europapark mit einem Besuch bei Wahls. Das Wetter war am 31. Oktober jedoch nicht überragend, so hatte ich mehr Zeit, Lukas, Frodo und Mika zuzusehen, wie sie die Dreisamkeit genossen (oder auch nicht?).
Donnerstag, 15. November 2012
Samstag, 15. September 2012
Airedale-Treffen in Herzberg

Die andere Geschichte beginnt: Nach dem "Vortreffen" in Suhl ging die Reise am Freitag Vormittag weiter in Richtung Herzberg, wo am Samstag und Sonntag das große Foren-Treffen stattfand.
Beim Campingplatz Oderbrücke in Hattorf trafen wir Horst und Strolch, die sich für das Treffen hier mit dem Wohnmobil breit machten.
Mich würde zu gerne interessieren, was sich Lukas dachte, weil er die letzten Tage überdurchschnittlich viele Airedales zu Gesicht bekam.
Aber da kam ja noch mehr.
Nach einer Nacht auf dem Campingplatz mit gemeinsamem Abendessen und Frühstück mit Horst, ging es am Freitag gegen Mittag für uns weiter direkt nach Herzberg. Es gab mehrere Forenteilnehmer, die eine weitere Anfahrt hatten und so schon am Freitag anreisten. Die nächsten beiden Nächte campierten wir dann auf einem öffentlichen Parkplatz direkt neben dem Landhaus Schulze, wo die meisten übernachteten. Das Landhaus Schulze ist übrigens sehr zu empfehlem. Man isst dort wie Gott im Ländle. Echt prima!
Herzberg hat eine wunderschöne Fußgängerzone. Leider sind die Geschäfte links und rechts eher leer. oder von dubiosen Firmen besiedelt. Schade eigentlich, die Stadt mit dem See mittendrin ist eigentlich etwas Besonderes. Nach dem Mittagessen am Freitag spazierten wir in die Stadt und rund um den See.
Ein unvergesssliches Abendessen vom Buffet rundete den ersten Tag ab.
Es war Samstag. Die letzten Teilnehmer waren nun auch zu uns gestoßen. Über 30 Airedales machten nun gemeinsam die Gegend unsicher und sorgten auf zwei Routen (eine für Langstreckenläufer und eine Airedale-Senioren oder faule *fiesgrins* und beeinträchtigte Airedalebesitzer) für Aufsehen bei zufällig vorbeikommenden Passanten und Eingeborenen. Die Airedales mussten sich wie Stars vorkommen, soviel wurde mit Profikameras und Trosikas* geknipst. Auf dem Bild nebenan ist Lukas der rechte.Auf dem Blog von Lukas gibt es weitere Fotos vom Treffen.

Start und Ziel der beiden Touren war das Schloss Herzberg. Nach einer Stärkung und Pause startete der Mensch-Hund-Postenlauf, bei dem verschiedene Aufgaben erfüllt werden mussten.
Am Abend gab es wieder ein gemeinsames Abendessen im Landhaus Schulze. Als Warnung muss gesagt werden, dass ein längerer Aufenthalt dort nicht zu empfehlen ist, sofern man nicht unbedingt mit zehn Kilos mehr nach Hause kommen will. *sabber*
Am Sonntag ging es nach einem kurzen Spaziergang rund um den See wieder auf den Heimweg. Das Treffen war ein voller Erfolg! Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Airedales und deren Besitzer so friedlich und vertraut miteinander ein paar unkompizierte und unvergessliche Tage verbringen können. Ein Dank gebührt den Organisatorinnen!Nach der Verabschiedung ging es also wieder nach Hause. Vor uns stand eine Fahrt von ca. 600 Kilometern von Herberg nach Göttingen und von dort auf die A7 nach Memmingen und der A96 weiter nach Lindau und durch den neuen Pfändertunnel der A14 entlang nach Altach.
In Marktbreit am Main legten wir einen 150 Minütigen Zwischenstopp ein. Beim Spaziergang durch die alte Stadt war auch deutlich zu sehen, dass die Geschäfte dort schon bessere Zeiten erlebt hatten. Viele Schaufenster waren leer. Das kleine Städchen ist trotzdem einen Besuch wert, ich gehe ja nicht zum Bummeln auf Gassitour.
Auf der anderen Seite des Mains, direkt neben Marktbreit liegt Segnitz. Nach dem Abendessen im Wohnmobil gingen wir auch noch in dieses kleine Städchen. In beiden Orten gibt es übrigens je einen Parkplatz, auf dem Wohnmobile gratis für eine Nacht stehen dürfen.In Segnitz gibt es zudem einen einfachen Stellplatz mit Toiletten und Stromanschlüssen. Der Platz gehört zum angrenzenden Gasthaus Zum goldenen Anker.
* Trosika = Trottelsicher Kamera
Mittwoch, 12. September 2012
Suhl, Thüringen
Am ersten Septemberwochenende fand in Herzberg in der Harz das große Forumstreffen des "grünen Forums" statt. Die Fahrt dorthin ist nicht gerade eine Kurzstrecke, ich ich eben mal für zweieinhalb Tage auf mich nehmen wollte. Daher ging meine Reise bereits am Dienstag Mittag (28. August) los und führte mich nach Suhl in Thüringen (nein, nicht Thüringen, sondern Thüringen) zu Familie Schmidt, die selber zwei Airedales hat.
Dort wurden Lukas und ich herzlichst aufgenommen. Vom Ausflug zur Talsperre gibt es im Blog von Lukas noch mehr Bilder und auf der Steffish-Homepage einen kurzen Film.
Am Abend spazierten wir in die Stadt Suhl und Lukas musste wieder mal für ein Foto her halten. Bin ich der einzige der glaubt, dass Lukas eine zu lange Zunge hat?!

Zugegeben, bei diesem Foto habe ich etwas geschummelt. Aber ich habe das Bild nur so gemacht, wie ich es anfangs versehentlich gesehen hatte, bzw. wie ich glaubte, es zu sehen. ;-)
Ein Hydrant in Suhl. Er sieht aus wie ein Hydrant in Wien, Götzis, Karlsruhe oder Sibratsgfäll. Aber er steht eben in Suhl.
Hier mein Nachtlager für zwei Nächte. Die schöne Siedlung liegt an einem recht steilen Hang. Ich war froh, einen so ebenen Stellplatz angeboten zu bekommen!
Von Suhl aus ging die Reise am Freitag weiter Richtung Herzberg, aber das ist eine andere Geschichte ...Montag, 10. September 2012
Venedig
Das Wohnmobil musste zuhause bleiben ... die Woche in Cavallino war trotzdem schön, wenn auch mit Übernachtung im Zelt. Hier ein kurzer Film vom Ausflug nach Venedig:
Montag, 20. August 2012
Sonnenaufgang auf der Hohen Kugel
Hätte ich das Wohnmobil nicht, wäre ich vermutlich an diesem schönen Samstag morgen nicht auf der Hohen Kugel gestanden und den Sonnenaufgang genossen ...
Am Freitag Abend bekam ich die Einladung zur frühmorgendlichen (für mich mitternächtlichen) Wanderung. Ich sollte um zehn nach Vier in Weiler stehen. Da ich genau wusste, dass dies nicht klappt, wenn zuhause um halb Vier der Wecker los geht, bin ich kurzerhand um kurz vor Mitternacht mit dem Wohnmobil zum vereinbarten Treffpunkt gefahren und habe dort die vier kurzen Stunden geschlafen.Im Dunkeln ging es von Fraxern aus auf der Forststraße in Richtung Hohe Kugel. Rechtzeitig erreichten wir den Gipfel und erlebten einen wunderschönen, wolkenfreien Sonnenaufgang. Es hatte sich gelohnt.
Nach dem Abstieg auf dem kürzeren Wanderweg und einem gemeinsamen Familenfrühstück machten Lukas und ich noch ein Nickerchen, denn der Tag würde noch lange werden. Am Nachmittag war das Treffen mit den Wahls mit dem Bruder von Lukas und Airedale-Hündin Mika geplant. Einen Bericht darüber gibt es hier.Mittwoch, 15. August 2012
Schönenbach
Ein Kurztripp nach Schönenbach. Ich hatte nach dem Camp mit den Mädchen dort meinen Rucksack vergessen. Da es sich nicht rentiert, nur deswegen die über 40 km in das entlegene Alpdörfchen zu fahren und da (endlich mal) ein Traumwetter war, bin ich kurzerhand mit dem Wohnmobil nach Schönenbach gefahren um mit Lukas zwei Wanderungen zu unternehmen.
Tag 1 (13. August)
Los gings um ca. 14 Uhr in Altach zum Parkplatz in Schönenbach. Der Mautjäger kassiert die drei Euro Maut auch am Montag, wenn das Gasthaus Egender geschlossen hat. Um halb Vier hatte ich meinen Rucksack wieder. Schnell umgepackt, die Bergschuhe angezogen und los gings auf die Sienspitze. Aber natürlich nicht den normalen Weg rauf. Nein, Querfeldein den steilen Hang rauf musste es sein.
Für die deutlich kürzere Strecke brauchten wir mindestens genau so lange wie für den normalen. Es ist nicht so leicht, den idealen, sicheren Weg durch das steile Gelände zu finden. Und die Motivation sinkt deutlich, wenn man sieht, mit welcher Leichtigkeit der Airedale jede noch so steile Hürde hinauf springt, als ob man in der Ebene wäre. Auf dem Bild oben sieht man eine gefesselte Wurzel. Als ob die abhauen würden. ;-)
Oben angekommen, genoss ich den tollen Ausblick. Der "Hohe Ifen"(die bewölkte Spitze links von der Mitte) wird wohl 2013 unser Ziel sein, wenn Lukas ausgewachsen ist.
Auch verwelkte Blumen haben ihren Reiz und verdienen es, fotografiert zu werden. Die beiden perfekten Blüten im Hintergrund wirken auf mich schon fast langweilig. ;-)

Eine Stunde Ruhepause für den Vier- und Zweibeiner, ein paar Fotos mit der neuen Nikon D7000 und mit dem iPhone fürs Facebook und es ging wieder auf dem Standardweg zurück nach Schönenbach.
Zwischen der Felsspalte sieht man die Helbockstobelalpe. Nachdem ich dieses Foto gemacht hatte, entschloss ich, nicht nach Schönenbach abzusteigen, sondern über diese Alpe einen (langen) Umweg zu machen. Bei der Gelegenheit ein Luftbild von der gesamten Route (durch Anklicken wird das Bild ausnahmsweise nicht in 800px Breite, sondern in 1400px Breite präsentiert):
Grüne Route: Auf diesem Weg geht der Normalbürger auf die Sienspitze. Vorbei an der Kretzbodenalpe, wo es den besten Bergkäse seit Moses gibt.
Pinke Route: Meine Aufstiegsroute mit einem kleinen Umweg zu Punkt 2
Gelbe Route: Meine spontan gewählte Abstiegsroute, die mich erst bei Dunkelheit beim Parkplatz ankommen ließ.
1 = Parkplatz und Nachtlager
2 = Sackgasse. Das weiß ich jetzt ;-)
3 = Gipfel der Sienspitze
4 = Hier ist das Foto der Helbockstobelalpe entstanden.
5 = Lukas und der Brunnen ... ein Video von dieser Begebenheit folgt irgendwann einmal ...
6 = Helbockstobelalpe. Dort bin ich bei beginnender Dämmerung angelangt. Die Ureinwohner haben mich blöd, aber freundlich angeschaut.
7 = Fortschreitende Dämmerung und dichter Wald sind nicht gut für die Orientierung. Lukas hat mich aber zielsicher, als ob er den Weg schon hundert Mal gegangen wäre, durch das Dunkel gelotst.
8 = City Schönenbach
Letzte Möglichkeit, den schnellen, grünen Weg zu nehmen. Den kannte ich aber schon.
Die Sienspitze von der anderen Seite, fotografiert kurz vor der Helbockstobelalpe. So sieht sie irgendwie imposanter aus. Für alle, die es noch nicht wissen: so steigert man "Imposant": Imposant - Im Hintern Kies - Im Arsch Geröll.
Tag 2 (14. August)
Der nächste Morgen. Das Nachtlager war ruhig und ab 10 Uhr füllte sich langsam der Parkplatz. Massen an Menschen bevölkerten wieder das idyllische Schönenbach. Am Schönsten ist es dort jedoch, wenn die Leute fehlen ... Im Hintergrund übrigens die Sienspitze, diesmal mit dem Gesicht des etwas höheren Grashügels ...
Erste Station auf den Hirschberg war die Wölflersguntenalpe. Die 13jährige Boardercollie-Dame Luna wollte Lukas nicht zu nah an ihre Hütte lassen. Dieses Spiel kannte ich schon von Felix. Nach einer flüssigen Stärkung bei Gebi ging es weiter den Stich rauf auf den Hirschberg. Auf dem nächsten Bild sieht man die Alpe von oben.
Der Gipfel ist erreicht. Das Wetter ist perfekt. Wenn ich es mir aussuchen hätte können, dann hätte es ein paar Grad kühler sein dürfen. Aber was solls ...
Ich liebe es, Wegweiser zu fotografieren.
Der blaue Fingerhut hat zur kurzen Rast beim Abstieg eingeladen. Im Hintergrund sieht man unscharf die "Grünen Köpfe".

Kurz vor dem Ziel ein Foto des davor noch überfüllten Parkplatzes kurz vor Schönenbach. Mein Weg führte aber nicht zurück zum Wohnmobil. Zuerst wanderten wir zum Gasthaus Egender um seine berühmten Käsknöpfle zu essen. Danach gabs noch ein Bad im Schönenbach und um ca. 19 Uhr ging es zurück ins dunstüberzogene Rheintal.
Pinke Route: Aufstieg über Wölflersgutenalpe. Die Sonne brütete auf meine nicht eingecremte Haut.
Gelbe Route: Rückweg vorbei an neugierigen Kühen und mit ein paar kurzen Heidelbeerpausen.
1 = Parkplatz und Ausgangspunkt
2 = Auf Anfrage schenkt mir eine nette Wandererin ein paar Tropfen Sonnencreme. Ich hatte irrtümlich nur After-Sun-Dingsbumscreme dabei.
3 = Wölflersguntenalpe. Hier gibts guten Enzian, selbstgemacht von Gebi. Da nimmt man doch gleich zwei. So nebenbei hat sich Lukas in frischer Ziegenscheisse gewälzt. Er wurde sofort im Brunnen gewaschen.
4 = Gipfel des Hirschberges.
5 = Hier ist das Foto mit dem dominanten Baum entstanden. Auf dem Luftbild ist er sogar erkennbar: Links unter der blauen Fünf ist er zu sehen. Winkt ihm mal, wenn ihr drüber fliegt.
6 = Abstecher in den Wald zwecks Eierschwämmlesuche (für Deutsche: Pfifferlinge). Ein paar habe ich gefunden. Hier gibts ein Foto des "Fanges".
7 = Gasthaus Egender. Bis 2013 verwöhnen uns Bruno und Elisabeth noch mit ihren Kässpätzle, dann übernimmt Elisabeths Bruder die Wirtschaft. Mal sehen, was das wird.
8 = Bade- und Abkühlstelle im Schönenbach
9 = Das wollt ihr nicht wissen, was Lukas da schon wieder getan hat. Kurz danach hat er auch nochmals gebadet.
Noch mehr Fotos von der Tour gibt es im Blog von Lukas.
Tag 1 (13. August)Los gings um ca. 14 Uhr in Altach zum Parkplatz in Schönenbach. Der Mautjäger kassiert die drei Euro Maut auch am Montag, wenn das Gasthaus Egender geschlossen hat. Um halb Vier hatte ich meinen Rucksack wieder. Schnell umgepackt, die Bergschuhe angezogen und los gings auf die Sienspitze. Aber natürlich nicht den normalen Weg rauf. Nein, Querfeldein den steilen Hang rauf musste es sein.
Für die deutlich kürzere Strecke brauchten wir mindestens genau so lange wie für den normalen. Es ist nicht so leicht, den idealen, sicheren Weg durch das steile Gelände zu finden. Und die Motivation sinkt deutlich, wenn man sieht, mit welcher Leichtigkeit der Airedale jede noch so steile Hürde hinauf springt, als ob man in der Ebene wäre. Auf dem Bild oben sieht man eine gefesselte Wurzel. Als ob die abhauen würden. ;-)
Oben angekommen, genoss ich den tollen Ausblick. Der "Hohe Ifen"(die bewölkte Spitze links von der Mitte) wird wohl 2013 unser Ziel sein, wenn Lukas ausgewachsen ist.
Auch verwelkte Blumen haben ihren Reiz und verdienen es, fotografiert zu werden. Die beiden perfekten Blüten im Hintergrund wirken auf mich schon fast langweilig. ;-)

Eine Stunde Ruhepause für den Vier- und Zweibeiner, ein paar Fotos mit der neuen Nikon D7000 und mit dem iPhone fürs Facebook und es ging wieder auf dem Standardweg zurück nach Schönenbach.
Zwischen der Felsspalte sieht man die Helbockstobelalpe. Nachdem ich dieses Foto gemacht hatte, entschloss ich, nicht nach Schönenbach abzusteigen, sondern über diese Alpe einen (langen) Umweg zu machen. Bei der Gelegenheit ein Luftbild von der gesamten Route (durch Anklicken wird das Bild ausnahmsweise nicht in 800px Breite, sondern in 1400px Breite präsentiert):
Grüne Route: Auf diesem Weg geht der Normalbürger auf die Sienspitze. Vorbei an der Kretzbodenalpe, wo es den besten Bergkäse seit Moses gibt.
Pinke Route: Meine Aufstiegsroute mit einem kleinen Umweg zu Punkt 2
Gelbe Route: Meine spontan gewählte Abstiegsroute, die mich erst bei Dunkelheit beim Parkplatz ankommen ließ.
1 = Parkplatz und Nachtlager
2 = Sackgasse. Das weiß ich jetzt ;-)
3 = Gipfel der Sienspitze
4 = Hier ist das Foto der Helbockstobelalpe entstanden.
5 = Lukas und der Brunnen ... ein Video von dieser Begebenheit folgt irgendwann einmal ...
6 = Helbockstobelalpe. Dort bin ich bei beginnender Dämmerung angelangt. Die Ureinwohner haben mich blöd, aber freundlich angeschaut.
7 = Fortschreitende Dämmerung und dichter Wald sind nicht gut für die Orientierung. Lukas hat mich aber zielsicher, als ob er den Weg schon hundert Mal gegangen wäre, durch das Dunkel gelotst.
8 = City Schönenbach
Letzte Möglichkeit, den schnellen, grünen Weg zu nehmen. Den kannte ich aber schon.
Die Sienspitze von der anderen Seite, fotografiert kurz vor der Helbockstobelalpe. So sieht sie irgendwie imposanter aus. Für alle, die es noch nicht wissen: so steigert man "Imposant": Imposant - Im Hintern Kies - Im Arsch Geröll.
Tag 2 (14. August)
Der nächste Morgen. Das Nachtlager war ruhig und ab 10 Uhr füllte sich langsam der Parkplatz. Massen an Menschen bevölkerten wieder das idyllische Schönenbach. Am Schönsten ist es dort jedoch, wenn die Leute fehlen ... Im Hintergrund übrigens die Sienspitze, diesmal mit dem Gesicht des etwas höheren Grashügels ...
Erste Station auf den Hirschberg war die Wölflersguntenalpe. Die 13jährige Boardercollie-Dame Luna wollte Lukas nicht zu nah an ihre Hütte lassen. Dieses Spiel kannte ich schon von Felix. Nach einer flüssigen Stärkung bei Gebi ging es weiter den Stich rauf auf den Hirschberg. Auf dem nächsten Bild sieht man die Alpe von oben.
Der Gipfel ist erreicht. Das Wetter ist perfekt. Wenn ich es mir aussuchen hätte können, dann hätte es ein paar Grad kühler sein dürfen. Aber was solls ...
Ich liebe es, Wegweiser zu fotografieren.
Der blaue Fingerhut hat zur kurzen Rast beim Abstieg eingeladen. Im Hintergrund sieht man unscharf die "Grünen Köpfe".

Kurz vor dem Ziel ein Foto des davor noch überfüllten Parkplatzes kurz vor Schönenbach. Mein Weg führte aber nicht zurück zum Wohnmobil. Zuerst wanderten wir zum Gasthaus Egender um seine berühmten Käsknöpfle zu essen. Danach gabs noch ein Bad im Schönenbach und um ca. 19 Uhr ging es zurück ins dunstüberzogene Rheintal.
Pinke Route: Aufstieg über Wölflersgutenalpe. Die Sonne brütete auf meine nicht eingecremte Haut.
Gelbe Route: Rückweg vorbei an neugierigen Kühen und mit ein paar kurzen Heidelbeerpausen.
1 = Parkplatz und Ausgangspunkt
2 = Auf Anfrage schenkt mir eine nette Wandererin ein paar Tropfen Sonnencreme. Ich hatte irrtümlich nur After-Sun-Dingsbumscreme dabei.
3 = Wölflersguntenalpe. Hier gibts guten Enzian, selbstgemacht von Gebi. Da nimmt man doch gleich zwei. So nebenbei hat sich Lukas in frischer Ziegenscheisse gewälzt. Er wurde sofort im Brunnen gewaschen.
4 = Gipfel des Hirschberges.
5 = Hier ist das Foto mit dem dominanten Baum entstanden. Auf dem Luftbild ist er sogar erkennbar: Links unter der blauen Fünf ist er zu sehen. Winkt ihm mal, wenn ihr drüber fliegt.
6 = Abstecher in den Wald zwecks Eierschwämmlesuche (für Deutsche: Pfifferlinge). Ein paar habe ich gefunden. Hier gibts ein Foto des "Fanges".
7 = Gasthaus Egender. Bis 2013 verwöhnen uns Bruno und Elisabeth noch mit ihren Kässpätzle, dann übernimmt Elisabeths Bruder die Wirtschaft. Mal sehen, was das wird.
8 = Bade- und Abkühlstelle im Schönenbach
9 = Das wollt ihr nicht wissen, was Lukas da schon wieder getan hat. Kurz danach hat er auch nochmals gebadet.
Noch mehr Fotos von der Tour gibt es im Blog von Lukas.
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